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letzter Beitrag von Waeshoe am

Out of Memory

  • Hallo Leute


    Es ist schon ein graus mit meinem TS2020. Erst das Problem mit der Tracks.bin und jetzt auf einmal schmiert mein Spiel ständig ab, wenn ich etwas neues einbaue, oder vom Lok-Editor in den Gleis-Editor wechsele, dann verabschiedet sich mein Spiel mit der Fehlermeldung:



    Das ärgerliche ist aber, wenn ich etwas neu eingebaut habe, das ist dann weg und ich kann´s da wieder einbauen, wenn es denn mal funktioniert. Da kann es durchaus sein, das ich das gleiche Objekt 4- 5 mal einbauen muss. Hatte diese Fehlermeldung schon vor längerer Zeit einmal und habe mindestens schon 5 Tickets an DTG deswegen geschickt, aber da zuckt sich einfach niemand, noch nicht mal eine Rückmeldung. Hat von Euch einer ne zündende Idee, wo ich nicht gleich TS2020 komplett deinstallieren und wieder neu installieren muss?


    Hab jetzt schon 5x hintereinander TS2020 über Steam auf "Daten auf Fehler überprüfen ausgeführt", aber nichts hilft.


    Gruß

    Powerrudi

  • Das Problem habe ich auch ständig, wenn ich auf der Strecke München-Garmisch Deluxe mit dem 426 unterwegs bin oder mir ein Solcher direkt auf dem Nachbargleis engegen kommt. Der Simulator verabschiedet sich da regelmäßig mit dieser Meldung. Als ich diese Fahrzeuge gegen den 420 ausgetauscht habe, ging es.


    Weiter habe ich noch das Problem, dass der TS 2020 den RAM-Speicher bin zum Letzten aufbläht. Mache ich den Simulator dann zu, sollte der Speicherbereich wieder freigegeben werden, was aber auch nicht immer passiert. Eine Lösung habe ich noch nicht gefunden.

  • Das Problem hatte ich in der Vergangenheit auch. Bei mir hat geholfen im Fenstermodus zuschalten und sich mit seinen Grafikansprüchen zurückzunehmen und entsprechend die Sceneriequalität eine Stufe zurückzustellen und evtl. auch die Auflösung runterzustellen.


    Seitdem läuft der TS bei mir stabil. Da die Fehlermeldung ja Speichermangel beklagt bzw. eine Zugrifffsverletzung in einem reservierten Speicherbereich ausweißt, kann auch ein anderes Programm oder Dienst und den entsprechenden Prozeß der Auslöser, des Ärgernisses sein. ;-)

  • Das Problem ist bei mir, dass der Speicher, der noch mit "alten" Daten gefüllt ist, nicht wieder freigegeben wird. Alles sammelt sich an, bis der RAM voll ist und der TS abkaspert.


    Ich habe mal etwas herumexperimentiert. Beim ersten Start des PC gibt es die beschriebenen Probleme. Mache ich einen Neustart, geht es erst wieder, dann, nach einer Zeit geht es wieder los, aber nicht so schnell, wie nach dem ersten Mal. Drücke ich auf den Reset-Taster, fährt der Rechner wieder hoch und läuft dann, wie es eigentlich sein soll.


    Ich bin im TS unterwegs gewesen, habe im Editor etwas gebastelt usw. Immer, wenn ich den TS wieder ausgemacht habe, ist der RAM-Bedarf auch wieder zurückgegangen, wie es eigentlich sein soll. Nach dem ersten Start ist dieser auf 60- bis 70% Füllung geblieben. Mir ist das ein Rätsel.


    Weiter habe ich beobachtet, dass, wenn ich den Rechner am Tag zum ersten Mal starte, dieser zum Hochfahren deutlich länger braucht als früher, obwohl am System seit Jahren nichts verändert wurde. Den Cache leere ich nach Abschluss jeder Aufgabe. Ich habe mir ein Programm installiert, dass sich "Clear Cache.bat" nennt und über die DOS-Oberfläche läuft. Damit leere ich den Speicher schon seit langem.


    Interessant ist, dass, wenn ich dieses Programm mal vor dem ersten Start des TS aufrufe, der Cache recht voll ist, obwohl ich diesen nach der letzten Fahrt, in der Regel am Vortag, geleert habe. Mit dem Rechnerstart scheint sich da wieder etwas zu füllen, was nicht sein dürfte und vor dem TS2020 auch nicht war. Nach einem Neustart aus dem Betrieb heraus, passtert das nicht. Der Rechner muss ausgeschaltet gewesen sein.

  • Da haste bestimmt irgend etwas im Hintergrund laufen beim Start Deines Pc´s. Irgend ein Programm arbeitet da noch. Ich habe alles deaktiviert, was beim Windows-Systemstart mit hochfährt. Musste mal in der msconfig einen Blick reinwerfen. Bei mir ist nur das Windowssystem aktiviert.


    Also ich muss sagen, ich klopfe 3x mal auf Holz, heute und bis jetzt noch kein einziges mal "Out of Memory", wird aber sicherlich nicht mehr lange dauern, bis es wieder zuschlägt.

  • Die "msconfig", sehr erfolgreich von mir übersehen worden. Kennst Du das mit dem Wald, den man vor lauter Bäumen nicht sieht? :waynenachtscatch: Vielen Dank für diesen Hinweis, Powerrudi .


    Ich habe den Fehler gefunden. Erst einmal vorweg: Der TS hat nichts mit dem Problem zu tun gehabt. Es war das Programm "TuneUp Utilities", das bei mir schon seit Jahren erfolgreich läuft und Windows sauber hält. Das fing seit kurzem an, herumzuspinnen, obwohl ich am System nichts geändert hebe.


    Ich habe es aus dem Autostart genommen und alles geht wieder wie es soll.

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  • Waeshoe


    Seit Tune Up Utilities von AVG übernommen wurde, kann man es vergessen, davor hatte ich es auch jahrelang auf meinen Rechner und war zufrieden. Wichtig, je mehr Wartungsprogramme auf dem Rechner, desto mieser die Performance.


    Unter Win10 braucht man diese Programme nicht mehr. Ich zumindest nicht, man kann evtl. CCleaner nutzen und einmal die Woche putzen, dass reicht aber dann auch meistens und das Tool ist erstens Freeware und belastet das System nicht. ;-)

  • Danke für den Tip, rschally . Dies ist das einzige Wartungsprogramm, das ich nutze und stammt noch aus dem Jahr 2014. Ich bin immer noch mit Win 7 unterwegs, da hier noch Programme und Spiele drauf sind, die unter Win 10 nicht mehr laufen. Das 10er bekommt einen komplett neuen Rechner, wie es bei den anderen Systemen auch war. Mein ältester Rechner stammt aus 1999 mit Win 98.

  • Waeshoe


    Auf Win10 kann man, Windows und Dos Spiele laufen lassen, wenn man weiß wie. ;-) Meist reicht der Kompatibelitätsmodus hinunter bis XP um Programme laufen zulassen. Dos Spiele laufen über die DOS-Box, alles schon probiert, habe noch entsprechende CDs und Disketten 3,5" :-)


    Windows 7 Unterstützung läuft Januar 2020 aus, dann ist nichts mehr mit Sicherheitslücken schließen von Microsoft aus. Der kostenlose Umstieg auf Win 10 von Win7 klappt immer noch, der Product Key deiner Win7 Installtion wird übernommen.


    Ich bin vom 21.12.19 - 05.01.20 in Dornum, da bin ich zwischendurch auch in Aurich, evtl. könnte man sich treffen und biete bezüglich PC Hilfe an, wenn Du möchtest. ;-)

  • man kann evtl. CCleaner nutzen und einmal die Woche putzen

    Ich hab schon viele Computer in den Fingern gehabt (privat wie auch beruflich). Am meisten Probleme hatten häufig die Kisten die regelmäßig mit Wartungsprogrammen gepflegt wurden. Und ich spreche da auch aus eigener Erfahrung. Das war noch unter Windows 7 wo ich auch immer wieder durch CCleaner bzw. TuneUp Utilities Probleme hatte. Seit dem verwende ich solche Programme nicht mehr.
    Mein Tipp, Finger weg von diesen Tools. Windows läuft besser wenn man darauf verzichtet.

    Trip

  • Herzlichen Dank für das Angebot, rschally . Ich komme gern darauf zurück. Das Problem an der Sache ist, dass wir für den nächsten Umzug wieder alles gepackt haben. Hier in Aurich ist es weder für meine Frau noch für mich irgendwie auszuhalten. Die Zustände hier sind keine Katastrophe, sie sind der absolute Untergang. Ich melde mich dann per PN bei Dir, da das Thema nicht direkt mit dem TS zusammenhängt.

  • Waeshoe


    kein Ding, melde Dich ruhig. ;-)


    Trip Tucker


    kann ich nur beipflichten, wer sein WIndows per Hand ordentlich konfiguriert, braucht solche Programme nicht, denn diese Programme bringen meist mehr Chaos ins System als wirkliche Ordnung. ;-)


    Dies gilt insbesondere auch für Antivirenprogramme, der Windows Defender ist mittlerweise sogut, dass es da kein weiteres Programm bedarf.

  • Meine Erfahrungen! Vielleicht hilft es euch weiter.
    Also ich benutze überwiegend einen 08/15 Laptop von HP. Ganz einfach, weil ich mich mit ihm irgendwo hin (Garten, Balkon, Couch) setzen kann. Mein RAM ist 8GByte groß, in dem sich eine RAM-Disk von 2 GByte befinden. Diese RAM-Disk wird überwiegend vom Win 8.1 benutzt. Der Vorteil der RAM-Disk ist, das 95% des entstehenden Mülls beim Herunterfahren in den binären Himmel geschickt werden. Ich nehme das kostenlose ImDisk.

    Ich verwende kein Schlangenöl, sondern nur den Scanner von Windows. Zudem wurde Railworks64.exe mithilfe von Windows Firewall Control vom Internet getrennt. Seit dem gibt es auch keine Werbung mehr. Railworks hat sich zwar anfangs wegen der fehlenden Anmeldung beschwert, aber sich dann doch dran gewöhnt.

    Außerdem befindet sich bei mir Railworks ganz allein auf einer eigenen anderen Partition, als es sein Erfinder vorgesehen hat. Seit dem Tag der Installation von TS64 gibt es auch keine Abstürze etc. mehr. Damit kann ich bei Müll die Partition formatieren und ein Backup zurückschreiben.

    Einen Cache habe ich noch nicht gefunden, denn er ist vermutlich ein RAM-Bereich, der virtuell von Railworks belegt wird.

    Begründung: Sobald man auf den Button [Cache leeren] klickt, müsste sich ja die Platzbelegung verringern. Das tut es aber nicht. (überprüfen!). Der Cache befindet sich also im RAM und wird beim Beenden des TS nicht freigegeben. Deshalb treten hin und wieder auch diese Dreckeffekte auf. Das ist aus eigener Erfahrung ein Programmierfehler, der sich schwer beseitigen lässt!


    Was löst nun aus meiner Sicht die Abstürze aus? Ich denke da zuerst an einen Hardwaredefekt im Speicherriegel oder ein völlig veraltete Treiber. Einen defekten RAM-Riegel spürt man mit geeigneten Diagnosetool auf (googeln) und veraltete oder defekte Treiber mit IOBit DriverBoster. Das Tool sucht eure Hardware sowie die dazugehörenden Treiber und Registryeinträge und vergleicht diese mit einer Datenbank.


    Am Ende des ersten Teils sagt euch das Tool, was ausgetauscht werden muss und fragt, ob es das tun soll. Defekte Treiber werden mit ihrem Hash-Wert ermittelt.

    Dem Austausch müsst ihr nicht zustimmen, falls ihr es besser wisst ;-) . Stimmt ihr zu, dauert es noch eine halbe Stunde, denn die Zugänglichkeit bei den Herstellern ist nicht immer bestens.

    Ich hatte auch vor einiger Zeit Probleme mit dem Desktop-PC nach der Installation von TS64. Ich musste mir von den "Experten" einiges Zeugs anhören, bis hin zu der Vermutung, dass ich wohl nicht wüsste, was ein 64-Bit-PC eigentlich sei. Nun läuft Railworks64 ruckelfrei wie ein Video bis zum heutigen Tag. Der Laptop ruckelt zwar ebissl, aber das liegt an seiner Bauart und das wird sich nicht ändern lassen.

  • Die Cache -Dateien befinden sich nicht im RAM. Das geht auch nicht, da dies kein permanenter Speicher ist. Beim Herunterfahren des Rechners werden alle Inhalte dort automatisch gelöscht, da dieser keinen Strom mehr bekommt. Diese Daten werden auf der Festplatte verewigt, bis sie manuell gelöscht werden. Welche Dateien es sind und wo sie sich befinden, weiß ich jedoch nicht.

  • BlueprintSchema.xml ist doch kein Cache, sondern eine Art Datenbank, in der Informationen über zuletzt gespielte Routen und Szenarios gespeichert sind. Sie haben einen temporären Charakter und können gelöscht werden. Der nächste Spielstart des gleichen Szenarios dauert dann etwas länger, weil die Daten neu zusammengestellt werden müssen.

    Zwei echte Caches sind im Gegensatz dazu Hiberfil.sys und Pagefile.sys. Beide gemeinsam sind bei mir augenblicklich 9,8 GByte groß. Was für ein Unterschied! Ihr Inhalt besitzt eine binäre Struktur.


    Zu was wird denn da eigentlich der riesige Speicherbereich im RAM benötigt? Könnte man den nicht einfach weglassen, wenn eh alles im Cache steht? ;-)
    Ps: .xml-Dateien können mit Notepad betrachtet werden.

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