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letzter Beitrag von Waeshoe am

Out of Memory

  • Der RAM-Speicher macht schon Sinn, weil auf die Daten so schnell zugegriffen werden kann, wie sonst nirgens. Nur so ist erst ein flüssiger Ablauf der Programme, erst recht bei Spielen, möglich. Da gerade Letztere in der letzten Zeit immer größer und komplexer geworden sind und alle Daten am Besten gleichzeitig und sofort verfügbar sein müssen, ist der RAM die einzige Alternative.


    Müssten alle Daten erst von der HDD geladen werden, wäre der TS und andere eine Diashow, die keinen Spaß macht. Die SSD arbeitet nach dem gleichen Prinzip wie der RAM. Dies ging früher nicht, weil die Daten nicht dauerhaft speicherbar waren, wie es jetzt nun geht.

  • Ich habe mir den Thread noch mal angesehen und dabei fiel mir auf, das es auch um Saubermacher (CCleaner etc) geht.
    Also die separate Partition, auf der sich Railworks befindet, muss nur defragmentiert werden. Ansonsten gibt es in den Foren eine Bat, die alle überflüssigen Dateien löscht.

    Zur Pflege der C:\ ist aktuell die Freeware PrivaZer stets eine gute Idee.

    Um alle überflüssigen M$-Updates zu entsorgen, sollte man sich einmal im Jahr mit dem Tool DISM beschäftigen. Wem das Teil ein Buch mit sieben Siegeln ist, lässt sich mal bei deskmodder.de/wiki - Win10 mit DISM reparieren belehren. DISM gibt es auch für Win 8.1. Wer es zum ersten Mal macht, kann sein System um mehrere GByte erleichtern. Die erste Anwendung kann sich übrigens über mehrere Stunden hinziehen (am besten über Nacht).

    DISM ist ein Tool von M$ und für die Befehlszeile gedacht, aber es gibt neuerdings auch eine GUI (Bedienoberfläche). Trotzdem sollte man wissen, welcher Parameter für welche Aufgabe gedacht ist.

  • Stimmt DISM ist ein Klassiker von Microsoft, den hatte schon ewig nicht mehr auf dem Bildschirm. Klasse Routine um Windows wirklich auf seine persönliche Bedürfnisse zu modden. Aber wie Du Hinterwaeldler schriebst, sollte man sich dort einarbeiten und wissen was man tut und sich nicht wichtige Systemdienste wegschießt. ;-)

  • Naja, wichtige Dienste kann man damit kaum wegschießen, das tun Tools von M$ nicht. Die Coder von MS wissen schon was ihr BS alles braucht, aber die Befehlszeile ist manchem Anwender suspekt, auch wenn die GUI ihn etwas unterstützt. Dagegen sollte man vorsichtig mit dem Snakeoil selbsternannter Experten sein. Auch wenn sie von den Fach-Medien in den Himmel gehoben werden.

    Nun noch etwas zum Backup, was ich ständig in meiner Signatur empfehle, obwohl der Spiele-Händler es uns bisher unter Strafandrohung ;-) untersagte (siehe Splashbild vorangegangener Versionen).

    Wie ich schon schrieb, sollte man für TS eine separate Partition vorsehen. Um diese zu erstellen, benutzt man am besten diesen kostenlosen Partitionsmanager. Einfacher und sicherer geht es nicht. Damit kann man schon bestehende Partitionen ohne Datenverlust verkleinern, vergrößern, verschieben, erstellen etc. Auch die C:\ kann problemlos verkleinert werden. Nur keine Angst haben.

    Hat man eine neue, ausreichend große Partition erstellt, installiert man darauf TS. Man kann es auch von der C:\ darauf verschieben. Dann muss man aber mit RegDetectandFix.exe die Registry ändern, ansonsten finden spätere Installationen von Strecken und Szenarien Railworks nicht mehr.

    Hat man jetzt Railworks eingerichtet und es funktioniert auch, sollte man ein erstes Backup der ganzen Partition machen. Ab jetzt müsst ihr Railworks nie wieder neu installieren. Dieses Backup schreibt ihr direkt auf einen ausreichend großen USB-Stick oder besser auf eine mobile Festplatte. 1TByte-HDDs gibt es mittlerweile schon für unter 40 €. Anfangs gehen auch wiederbeschreibbare Blu-Ray.

    Zum Backup kann man den Backupper nehmen. Kleinere Sicherungsarchive bekommt man jedoch mit 7Zip. Das hat man ja eh schon fest installiert.

    Kommt es jetzt zu einem nur schwer reparablen Fehler, wird die ganze Railworks-Partition neu formatiert und ein Restore gemacht. Das ist die sicherste und schnellste Lösung. Das Ergebnis entspricht nach einigen Minuten einer komplett eingerichteten neuen Installation. Im Laufe der Jahre kann man regelmäßig ein neues Backup herstellen und das vorangegangene auf der mobilen HDD einfach löschen.

    Das sind einige der Tipps, die ich den Newcomern geben möchte, um sie vor größeren Missgeschicken zu bewahren.

  • ich händle es immer so, eigene Festplatten für Backups, als mehrere Partitionen auf einen Laufwerk, denn sollte dies defekt sein, nützen mir Backuppartitionen auch nichts mehr. Deshalb habe ich mindestens 1 - 2 Festplatten als Backup, auch wenn dies als paranoid erscheint, hat mir aber schon des öfteren gerettet. :-)

  • Bei großen Anlagen werden mehrfach redundante Sicherungen eben aus dem angesprochenen Grund erstellt. Fällt ein System aus, springt ein Ersatzsystem ohne Verzögerung ein. So extrem muss es beim TS nicht sein. Aber man wäre gut beraten, die Beschreibung von Hinterwaeldler für sich umzusetzen.


    Auch bei mir sind auf den zwei Festplatten Partitionen einmal für das Betriebssystem, für Office-Programme, für den TS usw. eingerichtet. Die Sicherungen sind auf externen Festplatten, wobei jede Partition eine eigene hat. In der Vergangenheit und auch heute noch habe ich mit diesen Festplatten aber Probleme. Sie steigen nach ein paar Jahren mit Defekten aus. Bei mir sind es jetzt schon zwei.


    Daher steige ich jetzt auf SSDs um in der Hoffnung, dass die Technik noch zu neu ist, als dass sie auf Verschleiß konstruiert wird, damit man schnell Neues kaufen muss.

  • ich habe erst seid 2 Jahren SSDs und kann noch keine wirkliche Erfahrungswerte nennen, bis jetzt habe ich mit den Laufwerken keine Probleme. Meine HDDs bekommen meist so nach 6 -7 Jahren Probleme, wo bei ich dort schon vorzeitig für Ersatz sorge und sie spiegele. ;-)

  • Seitdem ich mit zwei weitestgehend identischen Railworks (Desktop-PC und Laptop) das Bähnle fahre, ist die Situation bei mir entschärft. Gesichert wird meist der PC, dann die mobile Festplatte umgesteckt und auf dem Laptop ein Restore gemacht. Das hat sich bei mir bewährt.

    Das eine SSD anstatt einer HDD als Plattform für TS geeigneter ist bezweifle ich. Sie müsste dann schon die HDD in der Lesegeschwindigkeit massiv übertreffen. Solche SSD gibt es zwar, aber die sind noch immer teuer. Und man sollte vorher die Daten vergleichen.

    Bei mir ist aber auch noch nie eine HDD gestorben. Ich benutze diese schon seit 1995. Eine Beschleunigung des Ladevorganges bei TS kann man erreichen, falls man alle .ap-Dateien entpackt. Der jetzige Mehrbedarf an Speicherplatz kann kompensiert werden, wenn man die TS-Partition mit Windows komprimiert.

    Ich habe es schon mal gemacht, aber die Komprimierung und anschließende Defragmentierung hat sich über mehrere Tage hingezogen. Es ist eine Lösung für den, der unter permanenten Platzmangel leidet und augenblicklich keine andere Möglichkeit für Speicherplatzerweiterung, aus welchem Grund auch immer, besitzt.

    Es ist eine Notlösung und kaum von Dauer. Wer so etwas vorhat, sollte auf alle Fälle ein Backup machen, die Partition formatieren und noch vor dem Restore die leere Partition komprimieren.

  • Die internen HDD laufen auch bei mir alle noch, die Externen aber nicht. Da sind mir schon zwei ausgestiegen, obwohl es keine Billiggeräte waren. Diese hatte ich aber nicht ausschließlich zur Datensicherung verwendet. Es waren auch mal platzfressende Dateien drauf wie Filme, die ich mir immer mal wieder angesehen habe.


    Ich mache das nur noch so, da ich kein TV mehr sehe, da mir das Programm zu grottig geworden ist. Also Filme nur noch aus der Konserve. Das haben die beiden externen HDD nicht mitgemacht. Daher der geplante Versuch mit den entsprechenden SSD.

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  • Du hast natürlich völlig recht, Powerrudi . Ich habe mal etwas weiter geforscht. Auf der Strecke "München Garmisch Deluxe" habe ich dasselbe Problem, wenn ein 426 direkt auf dem Nebengleis an mir vorbei fährt, während ich selbst mit höherer Geschwindigkeit (ca. 80 km/h und schneller) unterwegs bin. Der TS stürzt ab mit dieser Meldung.


    Ich habe auf dem Desktop ein Statusmonitor laufen, der die Speicher- und Prozessorauslastung zeigt. Dadurch konnte ich feststellen, dass es nicht der RAM-Speicher ist, der voll läuft. Das Problem war zwar auch, hatte aber andere Ursachen, die behoben sind. Jetzt stellt sich mir die Frage, welcher Speicher denn nun wirklich übervoll ist.


    Ich vermute mal eher, dass es einfach eine universelle Fehlermeldung ist. Die Abstürze hatte ich vor dem TS 2020 auch schon, aber die Meldung war eine andere. Da stand nur etwas von einem Konflikt. Nichts spezifisches. Es sei denn, ein interner Speicher im TS hat das Maximum überschritten. Genaueres weiß ich leider auch noch nicht.

  • Out of Memory - Ich denke, das hier der Grafikspeicher gemeint ist. Der wird nicht von winseln kontrolliert und verwaltet, sondern von der Graka bzw vom Grafikchip. Je mehr sich unabhängig bewegende Objekte auf dem Bildschirm befinden, desto mehr muss die Grafik leisten. Wenn sich also 2-3 zusätzliche KIs in Bewegung befinden, kann es schon zum Kollaps kommen. Das müssen die Szenariobastler stets beachten. Deshalb ist für diesen Personenkreis der Modus "vom Portal ins Portal" die bessere Lösung.

  • Das wäre eine Möglichkeit, aber bei mir bewegt sich nur ein einziger Zug, nämlich mein Spielerzug, sonst nichts. Dennoch habe ich am laufenden Band - Out of Memory.


    Am RAM-Speicher kann es nicht liegen, da sind 32 GB verbaut und an der Grafikkarte erst recht nicht, die ist neu. Das ist eine NIVDIA Geforce GTX 1650. Die hat ordentlich bums.


    Also muß das Problem irgendwo anders liegen und da bin ich der selben Meinung wie Waeshoe, wenn das mal nicht an Steam oder an TS2020 selber liegt.

  • Nun komm mal wieder runter. Ja, Steam hat Fehler und TS auch. Aber die sind nicht so gravierend, das man sie nicht in den Griff bekommt. In dem Zusammenhang mal was von mir.

    Ich kaufte mir vor einem Jahr eine Grafikkarte, weil ich des Ruckelns überflüssig war. Es war eine GigaByte GeForce GT 1030 Silent Low Profile 2G (2048MB). Die Katastrophe trat nach dem Einbau ein. TS2020 wollt nicht mit 64Bit laufen. An der Konfiguration konnte es nicht liegen, denn auf dem Laptop lief es.

    Ich versuchte mir in dem großen Forum neben an Hilfe von den Experten geben zu lassen. Das war wohl ein noch größerer Fehler. Mir wurde geschrieben das ich nicht wüsste, was ein 64Bit-PC ist und das die Grafikkarte überhaupt nicht dafür geeignet ist. Als ich mich an der Diskussion nicht mehr beteiligte wurde mir unterstellt, dass ich "unwissend" sei.

    Ich habe mich in dann in den Steam-Community, sowie in den englischen und amerikanischen Foren umgesehen und erfuhr dort, das ich nicht der Einzige mit diesem Problem war. Nun tat ich etwas, was ich unter normalen Umständen niemals getan hätte. Ich machte auf der C:\ mit Aomei ein Backup. Dann installierte ich mir den Driver Booster 7 Free und führte das Dings, mit Schweißperlen auf der Stirn aus.

    Die Aktion dauerte etwa 2,5 Stunden. Nach der Prüfung des Systems sagte mir das Teil, das einige Gerätetreiber veraltet sind und erneuert werden müssten. Zusätzlich wären einige Einstellungen in der Registry verbogen. Ich hatte ja ein Backup gemacht und konnte alles wieder Rückgängig, also lies ich gewähren.

    Eine Stunde später konnte ich mein System neu starten und TS2020 64Bit lief das erste Mal. Mit durchschnittlich 35 fbs und ohne Ruckler. Was ich mit meinen vielen Worten sagen wollte, ist nur, dass es eine Lösung gibt. Du darfst nur nicht den selbst ernannten Experten vertrauen, die hier überall herumlaufen und eh alles besser wissen.

  • Welcher Zug ist der, der die Probleme macht, Powerrudi ? Bei mir ist es der DTG 426. Ob das Problem auch auf anderen Strecken als der München-Garmisch Deluxe auftritt oder nicht, muss ich noch testen. Wenn ich den Triebwagen durch den 420 ersetze, geht alles wieder wie es soll.


    Der PC kann manchmal die sprichwörtliche "Suche nach der Nadel im Heuhaufen" sein.