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letzter Beitrag von Powerrudi am

  • Hallo Leute,


    ich möchte mich heute einmal mit einem Anliegen an die Entwickler/Contentbauer wenden.


    Frage: Gibt es eine Möglichkeit, eine Folie so zu erstellen, auf der man je nach Verwendungszweck die entsprechende Texture durch eigene Auswahl (anklicken) selber aufbringen kann?


    Ich bin darauf gekommen, da ich eine recht große Fläche ausfüllen muß und mit einer solchen Folie, das Ausfüllen recht einfach wäre, ohne in den "Zeichenwerkzeug" die "Höhe erweitern" zu müssen.


    MfG


    Powerrudi

  • Hallo @Powerrudi


    also es gibt ja einmal eine Terraintexture die mit dem Terrainzeichenwerkzeug aufgetragen wird oder eine texturierte Plane als Objekt, die auf das Terrain gelegt wird.


    Im 1. Fall könnte man eine Blankotexture nehmen, die der User beliebt repainten könnte.
    Im 2. Fall wäre genau wie bei Fall 1 nur dass man es mit einer Plane als Objekt zutun hätte.


    Zum Repainten bräuchte man dann Kenntnisse um mit RW Tools die Texturedateien des TS umzuwandeln nach TGA, diese dann in Photoshop,Gimp2.0 oder Paint.net zu bearbeiten und in RW Tools wieder zurück zu konvertieren. :-)

  • Hallo rschally


    das hört sich ja irgend wie sehr kompliziert an und da ich davon absolut keine Ahnung habe, werde ich so etwas wohl kaum in die Tat umsetzen können. Es gibt ja Folien, wie z.B. Beton oder Asphalt, aber diese lassen sich nur in der Länge verändern und sind leider nicht höhenverstellbar.


    Vielleicht habe ich mich oben auch etwas ungenau ausgedrückt, was mit meinem Anliegen zu Missverständnissen führt. Um es Dir einmal etwas genauer zu erklären - also ich baue an einer fiktiven Strecke und beschäftige mich gerade damit, einen Überseehafen einzubauen (wie der in Warnemünde/Rostock). Die Kaimauern stehen hier sehr weit auseinander und als Kaimauer habe ich aus dem Reiter "Werkzeuge für lineare Objekte" von "GBE_Betonmauer1_10m" benutzt. Jetzt muß ich den Zwischenraum zu den Kaimauern irgendwie ausfüllen. Ich könnte zum Einen, mit dem Zeichenwerkzeug die Höhe erweitern (anpassen) und glätten, da habe ich aber dann das Problem mit dem Raster. Ich könnte aber auch die Fläche mit dem Betonstein (Scenery~Bridges~Textured block Stones - der sich in jede Richtung durch ziehen verlängern lässt) auszufüllen, was aber wiederum bedeuten würden, ich müßte eine Unmenge solcher Steine setzen und verbauen. Vielleicht hast Du ja eine bessere Lösung parat, an die ich noch gar nicht gedacht habe. Hab mal 3 Screenshots angehängt zum besseren Verständnis.


    MfG


    Powerrudi

  • Wenn ich dich richtig verstehe, ist das Stück zwischen den Mauern doch festes Land. Oder? Falls ja, wählst du dir die entsprechende Höhe aus und füllst es mit Terrain, Böschungswinkel so steil wie geht. Dann so nah ran an die Mauer mit kleiner Kachelgröße (16 = 2 x 8er Grundkachel), dann füllst du den Rest auf mit bspw. einer Straße oder den Bodenbelägen von Pawel.

  • Also ich hab mich mal daran gemacht, die Zwischenräume zwischen beiden Mauern mit Gelände auszufüllen, aber leider funktioniert dass nicht so, wie ich gehofft hatte. Zumal mir dann auch noch mein TS abgeschmiert ist und ich nun wieder von vorn anfangen darf. Naja, gut Ding braucht halt eben Weile. Gibt's eventuell noch ne andere Variante bzw. Möglichkeit?


    MfG


    Powerrudi

  • Habe gestern mal wieder an meinem Überseehafen gebaut, nachdem ich alle Zwischenräumen mit den "Scenery~Bridges~Textured block Stones" ausgefüllte habe (fragt mich bitte nicht, wie viele ich von den Blöcken verbaut habe), damit begonnen, eine Mole einzubauen und dass ist dabei heraus bekommen.


    Euer


    Powerrudi

  • Salü und guten Tag,


    ich möchte Dir ungern deine Freude und deinen Spaß am Bau eines Überseehafens vergällen, weil es eben einfach Spaß macht, solche Szenerien umzusetzen. Aber nach leidvoller Erfahrung, kann ich nur intensiv empfehlen, zuallererst Gleise und dazugehörige Infrastruktur zu legen, also Bahnübergänge und die sehr aufwändige Oberleitung (falls vorhanden), Bahnhof- und Bahnsteig-Ausstattung, Signale, PZB etc., und dann links und rechts der Strecke ein paar Meter Landschaft. Wenn es eine fiktive Strecke ist, dann so, dass der Wechsel zwischen Bebauung und freiem Gelände auf Kachelgrenzen liegt. Klar gibt es nun die 64bit, heißt aber nicht, dass man die Grenze endlos ausdehnen kann. Gerade die Wasserfolien benötigen einiges an Kapazität. Um im Rahmen zu bleiben, versuche ich nie mehr als 3.000 Objekte auf einer Kachel zu platzieren, und nur 1 x 1 Kacheln zu nehmen. Die 3.000 Objekte hat man für einen Bahnhof mit OL sehr schnell zusammen.


    Es geht da wirklich um Frustvermeidung. Ist also nicht böse gemeint.


    Grüße
    Shlomo

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  • ich möchte ergänzen, dass die Objektanzahl pro Kachel nur bedingt entscheidend ist, wichtig ist dabei die Anzahl der Objektvielfalt - wenn z.B. in meinen Fall ich Kacheln habe wo auch über 6000 Objekte verbaut sind - der Anteil aus ein und dem selben Objekt bestehen z.B 2500 ist dem TS dies egal da er dieses Objekt einmal lädt für die Kachel, sind es natürlich alles verschiedene Objekte in der Anzahl, dann potenziert sich natürlich die Möglichkeit eines Crash des TS, in dem Fall pflichte ich @Shlomo_Weizenkeim dann natürlich zu. ;-)

  • Da hat @rschally natürlich vollkommen recht und ich hab es total vergessen. Um da weiter auszuholen ... am Anfang setze ich eine Kachel voll mit den Objekten, die ich verwenden möchte. Was mir nicht gefällt, wird gelöscht. Nehmen wir ein Haus für eine Stadt. Das verwende ich dann immer wieder in diversen Dörfern/Städten. Dann auch unterschiedlich drehen, andere Kombinationen mit weiteren Häusern. Aber auch so die typische Arbeitersiedlung aus den 20ern, mal 15 identische Häuser nebeneinander mit Gärten dazwischen. Macht auch nix und entspricht der Realität. Man ist schnell versucht, viele Provider freizuschalten. Was Städte angeht ist Köln-Koblenz recht gut ausgestattet mit Gebäuden, die auch verträglich sind.


    Meine Grenze von 3.000 Objekten ist so eine Art "symbolische Grenze". Beispielsweise ist eine Schnellfahrstrecke ganz schnell ein Testfall, wenn man mit 250 Sachen drüber braust und der TS gar nicht so schnell nachladen kann, wie man fährt. Je mehr Objekte, desto mehr fährt man in "Luft". Und dann ist es bald so weit. Was ich meine, ist ein Herantasten an viele unterschiedliche Szenarios mit mehr oder weniger KI. Ich denke, ein Streckenbauer sollte eben darauf achten, dass den Leuten daran liegt, ein wenig Verkehr auf die Strecke zu bringen. Je sparsamer man dann mit Objekten umgeht, desto eher klappt das.


    Vor allem lernt man mit der Zeit, dass nicht die Anzahl der Objekte eine Strecke besonders gut macht, es ist die Art, wie und wo man sie setzt. Aus der Sicht des Tf sieht die Welt einfach anders aus. Dort wo man zuckelt und langsam fährt, rangiert, darf es ein wenig mehr sein. Mit 200 "fliegt" das Ganze an einem vorbei - = weniger detailreich. Aber oberste Priorität bei den Details ist eben die Bahntechnik. Was dann 50 m links oder rechts liegt, fällt einem womöglich gar nicht so auf.


    Einfach mal weitermachen. Du kannst ja immer wieder nachfragen, Bilder zeigen, Meinungen einholen. Dafür ist ja so ein Forum da.


    Grüße
    Shlomo

  • Hallo @Shlomo_Weizenkeim


    ich danke Dir für Deine ausführliche Erläuterung. Werde natürlich versuchen Deine Anmerkungen umzusetzen und wie Du schon sagtest:

    Einfach mal weitermachen. Du kannst ja immer wieder nachfragen, Bilder zeigen, Meinungen einholen. Dafür ist ja so ein Forum da.


    Grüße
    Shlomo

    Da mir gestern beim Bau mein TS abgekackt ist, sprich, sich total aufgehängt hat, muss ich so wie so ganz von vorn beginnen, da kein einziges verbautes Objekt sich noch an seine Platz befindet, ganz zu schweigen von den Höhenmaßen der Objekte. Bis ich die alle wieder auf die richtige Höhe gebracht habe, habe ich dass bislang verbaute eher wieder neu erstellt.


    Gruß
    Powerrudi