Beiträge von Waeshoe

    Ich bahe eine von Metabo. Sie hat den Vorteil eines langsamen Anlaufs, sodass sie nicht gleich die Sicherung raus haut. Auch Festo kann ich sehr empfehlen. Letztere ist für den professionellen Einsatz, der andere Hersteller mehr für den Heimwerkerbereich. Qualitativ sind beide ganz oben angesiedelt.

    1985 zum Jubiläum war ich in Nürnberg, wo auch das Bild (neben Weiteren) des 614 entstanden ist und bin auch damit gefahren. Das war Komfort pur. Das Motorgeräusch war nur als leises "Surren" im Innenraum wahrnehmbar und der Triebwagen legte sich richtig in die Kurven. Dieser ist durchgehend mit Luftfedern ausgerüstet, was den Komfort deutlich steigert.

    Der 614 hatte diese Steuerung immer schon. Zu Zeiten des 624 kam man auf die Idee, die Kurvengeschwindigkeiten etwas anheben zu können. So baute man so eine Wagenkastensteuerung in einen 624 ein. Dies war erfolgreich. Man wollte auf weitere wenige umgebaute 624 verzichten und schuf so die neue Baureihe 634, die diese Neigetechnik schon zu Beginn hatte.


    Diese Triebwagen waren allerdings nicht mehr wirklich neu und reichten für den Nahverkehr im geplanten Stil nicht mehr aus. So kam es zur Entwicklung des 614, die die gleisbogenabhängige Wagenkastensteuerung von Anfang an hatte.

         


    Hier sind ein paar Bilder des 624. Auf dem letzten davon ist auch der umgebaute Gesellschaftswagen zu sehen.

    Bald stellte sich jedoch heraus, dass die dreiteiligen Garnituren nicht ausreichten. So wurde ein weiterer Mittelwagen der Baureihe 914 eingefügt. Da die Stückzahl dieser Mittelwagen nicht ausreichten, wurden Wagen der Baureihe 934, die eigentlich zum Triebwagen der Reihe 634 gehören, eingereiht. Diese waren ebenfalls mit der gleisbogenabhängigen Wagenkastensteuerung ausgerüstet.

    Was die Mittelwagen betrifft, bediente man sich da der Baureihe 634, wie in Beitrag #3 hier zu lesen. Ob man sich da auch des 624 bediente, wie hier im letzten Bild zu sehen, weiß ich nicht. Da aber die 624 und 634 fast baugleich waren, ist es möglich. Vorstellen kann ich es mir aber nicht, da der 614 bereits über eine gleisbogenabhängige Wagenkastensteuerung verfügte, wie auch der 634. Die 624er waren noch ohne diese ausgeführt. Das ist auch der Unterschied zwischen den letzten beiden.

    Gerade ein Triebwagen ist immer ein üppiges Projekt. Wenn man dann noch bedenkt, dass der Tag auch nur 24 Stunden hat und man keine Maschine ist, die nur für diesen einen Zweck entwickelt und gebaut wurde, ist es doch klar, dass Zeit immer erforderlich ist. Wie oft haben wir schon Projekte gesehen, die morgen angefangen werden und vorgestern fertig waren. Die Qualität, sofern man das noch so nennen will, war lausig. Polygonzug soll sich die Zeit nehmen, die gebraucht wird. Es lohnt sich für alle.

    Dann geht es natürlich. Vielleicht solltest Du mal über einen leistungsstärkeren Rechner nachdenken. Dein Notebook ist in erster Linie ein Arbeitsrechner. Für Spiele sind die großen Kisten als PC immer noch am Besten geeignet, obwohl es im Bereich Notebooks auch schon echte Leistungswunder gibt. Die haben aber immer noch das Problem, dass sie sich nur begrenzt aufrüsten lassen.

    Den TSW auf demselben Gerät? Ich gehe mal davon aus, dass Du mit dem noch mehr Probleme haben dürftest, sollte der auf demselben Rechner installiert sein. Der neue Simulator ist deutlich neuer und ist damit auch den Leistungsreserven der heutigen Rechner angepasst. Wenn der TS schon Probleme macht, habe ich beim TSW wenig Hoffnung.


    Hier mal die wichtigsten Systemvoraussetzungen:

    CPU: i5 3470 3,0 GHz

    GPU: Geforce 750 Ti oder vergleichbar

    Video RAM: 2 GB

    System RAM: 8 GB


    Dies sind die absoluten Mindestvoraussetzungen. Ideal ist dies noch nicht, aber so ist der TSW gerade noch spielbar.

    Ich vermute mal, dass der TS Deinen Rechner so überfordert hat, dass dieser ausgestiegen ist. Im schlimmsten Fall heißt es "Platte putzen" und alles neu drauf. Notebooks und Spiele sind immer so eine Sache. Manchmal kann es sogar sein, dass die Einrichtung des Geräts reicht, aber das Betriebssystem eine Art abgespeckte Version ist und das Ganze somit nicht läuft.


    Dann ist der i3 Prozessor eigentlich nur für Arbeitsprogramme (Office usw.) gedacht. Zum Zocken ist mindestens ein i5 ratsam. Bevorzugen würde ich persönlich dafür immer den i7. Den wirst Du auch brauchen, wenn Du den TSW mal richtig ran nehmen wolltest.


    Je nach Hintergrundprozessen, die da bei Dir noch laufen, kann auch 8 GB RAM etwas dünn sein.

    Die Wagen von vR und 3DZug sind um Längen besser, keine Frage. Das Umpinseln des blau-beigen Postwagens ist devinitiv eine gute Idee.


    Die Güterwagen zu der 56 und der 58 sind ja leider auch nicht der Hit und teilweise völlig aus dem Maß. Die wurden ja auch gratis angeboten. Die Loks sind vielleicht nicht perfekt, aber in doch deutlich besserer Qualität.

    Kleine Zusatzinfo: Der Führerstand 1 der Lok muss immer in Fahrtrichtung stehen. Wird der Zug geschoben (Steuerwagen voraus), muss der Führerstand 1 in Richtung Zug stehen. Zieht die Lok, muss dieser "am freien Ende" sein. Dann geht es. Andernfalls kann es sein, dass beide Stromabnehmer am Draht sind oder keiner. Das sieht in beiden Fällen nicht so gut aus.:)

    Vor denselben Problemen steht ja auch DTG, die den TS ja nicht selbst entwickelt haben. Sie haben ihn bloß übernommen, weil durch die von mir beschriebenen Umstände der Simulator "z-gestellt" wurde. Der eigentliche Entwickler ist Kuju, die den TS über Electronic Arts angeboten haben. Ob es eine Auftragsarbeit war, weiß ich nicht, aber EA ist durch eine ausgeprägte Geldgier schon aufgefallen.


    Daher ist es auch kein Wunder, dass man sich bei DTG zur Entwicklung und "Bau" des TSW entschlossen hat. Der hat ein gigantisches Potential.

    Das ist einer der wesentlichsten Punkte, dass die KI endlich mal die Signalbilder richtig interpretiert. Der MSTS konnte das. Dies ist auch wieder ein Beispiel dafür, dass ein Publisher mit permanenter Drängelei, schneller fertig zu werden, es geht ja um das heilige Geld, ein sehr gutes Programm/Spiel vor die Wand fahren kann.


    Im Laufe der Zeit hat sich im TS so viel verändert und weiterentwickelt, dass bei vielen älteren Aufgaben der Dispatcher nicht mehr richtig funktioniert und die KI ständig "über Rot" fährt, was dann zu den bekannten Kollisionsmeldungen führt. Manchmal habe ich das durch veränderte Fahrzeiten beheben können, manchmal musste ich den KI-Zug löschen. Das kann nicht im Sinne des Erfinders sein.

    Hinterwaeldler ,

    Du kannst Dir sicher sein, dass es solche von Dir beschriebenen Ausartungen hier nicht geben wird. Darauf achtet die Forenleitung hier äußerst genau, wofür ich unsere Runde hier auch außerordentlich schätze. Kritische Diskusionen sind erwünscht, Hetze strikt verboten.


    Samoth , wenn gewünscht, kann ich einen wissenschaftlich fundierten Bericht über das Thema an geeigneter Stelle verfassen. Ein Blick in mein Profil verrät Dir, womit ich mich seit über 40 Jahren ernsthaft befasse.

    Das ist wohl ein Fall im Bereich des übermutierten Egos. Da die "Zeitenwende" nun begonnen hat, dürfen wir auf breiter Basis mit immer mehr solcher Fälle rechnen. Das liegt an der permanenten, chaotischen Abnahme des Erdmagnetfeldes, das über dem südatlantischen Rücken nur noch eine Stärke von 10% hat. Weiter runter geht es nicht mehr. Dies ist in absehbarer Zeit überall so.


    Ich weiß, gehört hier nicht hin, ist aber wichtig. Und nein, es ist keine Esoterik, es ist Quantenfeldphysik und geht in den Bereich der Biophysik. Das Bewusstsein reagiert auf die Schwankungen. Solche Reaktionen wie bei Maik werden sich massiv häufen. Dies nur als Randinfo.