Beiträge von Waeshoe

    Die grüne 151, die Dir da begegnet ist, ist wieder in die Ursprungsfarbgebung zurückversetzt worden. Ich vermute mal, dass die Lok kurz vor ihrer Ausmusterung steht und als Museumsfahrzeug erhalten bleiben soll, was ich sehr begrüße.


    Diese Baureihe wurde 1971 erstmalig in Dienst gestellt und bekam noch für die erste Serie die ältere Epoche 3 Farbgebung, obwohl die Epoche 4 bereits 1968 begann und mit ihr das damals neue blau-beige Farbschema eingeführt wurde.


    In Deinem Beitrag ist auch gut zu erkennen, dass sie noch den heute aktuellen DSA200-Stromabnehmer hat. Damals war die Baureihe durchweg mit dem DBS 54-Scherenstromabnehmer ausgerüstet worden. Diesen gibt es schon lange nicht mehr und damit auch keine Ersatzteile dafür. Daher die Umrüstung.


    Hier mal zwei Bilder aus den 1980er Jahren.


     

    Die Strecke ist ein echtes Schmuckstück geworden, allerdings mit einem gravierenden Fehler: Die Schwebebahn, von den Wuppertalern auch oft als "Hängebahn" bezeichnet, ist zu kurz geraten. Wer hat den hinteren Teil der Bahn abgebissen? :ugly:

    Hier mal ein paar Beilder, wie sie wirklich aussieht:


    Schwebebahn in Wuppertal und mehr


    Die Bahn in hellblau ist die von heute, die in den Farben blau-orange ist die, die seit den 1970er Jahren fuhr. So kenne ich sie auch und bin unzählige Male mitgefahren. Die moderne Version kam erst nach meinem Umzug von Wuppertal weg.

    Das ist ja richtig Klasse. Ich habe 30 Jahre in Wuppertal gewohnt und kenne diese Stadt in- und auswendig. Falls der Bf Wuppertal Hbf, der sich in Elberfeld befindet auch dabei ist, würde es mich interessieren, ob der Döppersberg mit den Bushaltestellen so gestaltet wird, wie es bislang war oder so, wie es nach dem derzeitigen Umbau aussehen soll.


    Neun Jahre habe ich für die WSW (Wuppertaler Stadtwerke) Linienbusse gefahren. Am Bf in Elberfeld war dann immer Ablösung. Der Bahnhof war oben auf dem Berg, die Haltestellen unten an der B7. Inzwischen wurde das Gebiet um den Bf aufgeschüttet und der Haltestellenbereich nach oben verlegt. Die Fahrgäste müssen nun nicht mehr durch die Unterführung zum Bahnfof.


    Damals war es nicht anders möglich, weil es bis 1987 dort noch eine Straßenbahn gab, die aber stillgelegt wurde.


    Als Schüler bin ich oft mit der Bahn nach Hagen gefahren. Daher kenne ich auch diese Strecke recht gut.

    Willkommen zurück. Naja, das Projekt "Studentinnen" kann natürlich auch sehr zeitintensiv werden. :saint:


    Da der TS ja auch schon etwas älter ist, ist die Frage, ob dies dort überhaupt umsetzbar ist. Wenn die verwendete Grafikengine dies nicht unterstützt, wird man da nicht viel Erfolg haben. Vielleicht weiß ja jemand noch genaueres darüber.

    Man hat hier die Auswahl. Man kann die Verkehrsrote kaufen und bekommt die zwei Drehgestellvarianten in der blau-beigen Version als Repaint dazu. Wer aber die neueren Epochen nicht mag, kann sich auch nur die Lok in der älteren Farbversion kaufen.


    Dabei bekommt man noch das Extra der Lok in blau-beige mit dem neuen DB AG-Logo dazu, was beim freien Repaint fehlt. Da sind alle Modelle "nur" mit dem Bundeskeks dabei.

    Ich kenne die Wagen ja noch im Original. Die hatten Minden-Deutz-Drehgestelle ohne irgend welche Zusätze. Keine Drehhemmung, Wankstützen oder Geräuschdämmung. Wenn die an einem mit 100 km/h vorbei fuhren, war das Rauschen so laut, dass man sich die Ohren zu halten musste.


    So, und jetzt geht's ab in den "Laden", die Wagen holen. Bis gleich. :sabber::hurra:

    Beim temporären Nachschub auf Steilrampen wie der Geislinger Steige, ist es richtig, dass die Schublok nicht angekuppelt oder anderweitig mit dem Zug verbunden wird, da der dieser auf dem Rest des Weges mit einer Lok gut auskommt. Da sind dann aber auch beide Maschinen besetzt. Ist die Steigung überwunden, fährt der Zug einfach weiter und der Nachschub bremst, um für die nächste Fuhre wieder bereit zu stehen.


    Wenn die hintere Lok permanenten Nachschub leistet, wird sie von der vorderen Lok "ferngesteuert", was hier wohl der Fall gewesen sein soll, wenn ich es richtig verstanden habe. Wie Hinterwaeldler schon richtig schrieb, kann sie nur bei vollständiger Verbindung angesteuert werden. Sollte aus irgend einem Grund der Nachschub fehlen, was bei einer unvollständigen Verbindung der Fall wäre, würde man dies sofort merken.


    Anders sähe es aus, wenn die hintere Lok einfach nur mitgenommen würde. Die Vordere könnte zwar ziehen, aber nicht mehr bremsen. Dazu müssten aber bei der hinteren Lok die Bremsen gelöst worden sein, was aber nicht gemacht wird, da der Zug sonst wegrollen würde. Die Bremsen werden erst von der Zuglok aus gelöst, was aber bei fehlender Verbindung nicht ginge.


    Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist diese Meldung eine reine Erfindung, die man als Blödsinn bezeichnen könnte.

    Dann wird es vermutlich jetzt richtigen Ärger geben. Denn jeder Arbeitsschritt muss in den Unterlagen quittiert werden. Übrigens auch das Ergebnis der Bremsprobe. Spätestens da hätte auffallen müssen, dass etwas übersehen wurde. Ein solches Maß an Schlampigkeit ist kaum vorstellbar, so nach der Art: Ich quittiere mal, wird schon alles gut sein.

    Dann dürften sich die Wagen nicht bewegen lassen. Dabei ist zu bedenken, dass die Druckluft nicht zum Bremsen eingesetzt wird, sondern um diese gegen die Federkraft zu lösen. Ein Wagen oder eine Lok ohne Bremsdruck bewegen sich nicht von der Stelle. Dies ist ein Sicherungssystem, das genau das, was da angeblich passiert ist, verhindern soll.

    Bei den Ablaufbergen sind die Bremsen manuell am Wagen zu lösen. Unten werden diese wieder zurückgestellt. Nach der Zusammenstellung eines Zuges muss vor der Abfahrt eine Druck- und Bremsprobe durchgeführt werden. Dies ist Vorschrift und die Ausführung in den Unterlagen mit der Unterschrift zu quittieren.


    Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um die DB oder eine andere Gesellschaft handelt. Die Vorschriften sind in der EBO hinterlegt und einzuhalten. Fehler können immer mal passieren. Deshalb ist dieses Verfahren ja auch so "bürokratisch", was hier durchweg positiv gemeint ist. Es ist notwendig, damit genau soetwas, wie in der Presse berichtet, nicht passieren kann.