Beiträge von Hinterwaeldler

    Ich habe neben einem PC mit GraKa und 30fps auch einen Laptop von der Stange eines Online-Händlers. Damit ist es nicht möglich über die 15fps hinauszukommen. Er hat zwar eine GPU aber nur 520 MByte Grafikspeicher. Trotzdem sitze ich gern mit ihm auf dem Balkon. Dafür hat der DDR2 RAM eine Größe von 8GByte. Ich habe davon einer RAM-Disk 2 GByte spendiert. Das beschleunigt die Arbeit des Laptop ungemein. Bedauerlicherweise hilft das nicht bei Railworks. Das Teil kann mit einer RAM-Disk nichts anfangen.

    Dafür findet sich kaum noch Müll auf der Festplatte und der verschwindet mit jedem System-Neustart im binären Himmel.

    Es gibt Tools, mit denen man die Arbeit von Railworks bzw. den Ladezustand des RAMs während des Starts der Arbeit von RW beobachten kann. Das wäre in erster Linie der ProcessExplorer von MS-Sysinternals.

    Zur Handhabung: Der ProcessExplorer wird als Admin gestartet. Ein 2fach-Klick auf die kleine Speicheranzeige (rechts-oben) öffnet diese als grafische Anzeige. Ihr dürft sie auseinander ziehen und bis zum Vollbildschirm öffnen. Macht euch damit bekannt, was alles angezeigt wird.


    Nun wird RW im Fenster bei maximal möglicher Größe geöffnet. Anfangs seht ihr kaum etwas. Interessant wird es, wenn ihr nun ein Scenario startet. Ihr könnt sehen, wie die CPU den RAM und die GPU ihren Speicher füllt. Erst wenn die Route inkl. Scenario geladen ist, startet das Scenario. Danach passiert in der Regel erst einmal nichts weiter und ihr könnt losfahren.

    Erst wenn die KIs starten erhöht sich wieder der RAM-Inhalt, denn der virtuelle Dispatcher muss sie ebenfalls kontrollieren, selbst wenn sich die KI am anderen Ende der Strecke befindet. Mehrere gestartete KIs belasten den Speicher in einer nach oben offenen Potenz-Kurve. Je mehr KIs gestartet sind, desto steiler wird sie. Fährt man im Demomodus des Editor sieht man, das KIs schon in 20-50 km Entfernung starten. Das ist ein absolutes NoGo, wird aber oft praktiziert.

    Diese Situation kann man als Szenario-Bastler umgehen, wenn man den Spielerzug mit einem Fahrplan versieht und berechnet, wenn der KI-Zug starten soll und hinter welcher Kurve er in einem Portal verschwinden müsste.


    Kommen wir zur Ausgangssituation zurück. Wir erkennen, dass der Speicher sich anfangs bis zu einer Größe des Inhaltes Route gefüllt hat. Das sind in der Regel etwa 2-4 GByte. Der Grafikspeicher füllt sich bis zur Größe des Bildschirminhaltes. Hier liegt der Hund begraben. Da der Laptop nur 512 MByte Grafikspeicher besitzt, muss die CPU in wesentlich kürzeren Intervallen den RAM-Speicher füllen. Er kommt nicht nach und die fps-Zahl bricht ein. Schnelle CPUs helfen da kaum, sondern eben nur eine GraKa mit eigenem Speicher von der Größe der Desktopauflösung.

    Ein weiteres Problem sind die KIs und deren falsche Startregeln. Sie sollten vom Szenario-Bastler beherrscht werden. Fahre ich nun auf dem Balkon mein Bähnle mit eigenen Szenarios kommt es nur dann zu einem merklichen Rückgang der fps-Zahl, wenn ich durch große Gleisfelder mit vielen Oberleitungen fahre. Da sich das kaum verhindern lässt, benutze ich auf dem Laptop ausschließlich kurze Strecken (Bln-Leipzig ist eine Katastrophe) und Strecken. RhB oder die Sauschwänzle sind eine Wohltat für die Augen.


    Ich hoffe euch einige Hinweise gegeben zu haben. Sie entbinden euch nicht davon den eigenen Kopf zu benutzen. Man kann Bücher über das Thema schreiben. Dogmen helfen da nicht weiter. Und man muss sich auch beschränken können

    Ich habe mich geirrt und glaubte, dass es in diesem Forum um Probleme bei Railworks geht. Irren ist menschlich.

    Ach so, noch was: AFAIK (meines bescheidenen Wissens) sind GPU (Grafikchips) entwickelt worden, weil die CPU nicht damit auch noch belastet werden konnte. Das war aber schon Mitte der 90er Jahre. Wie die Zeit vergeht.

    GPUs haben eine wesentlich höhere Geschwindigkeit als CPUs und erfordern auch einen schnelleren Speicher. Deshalb steckt in meiner GraKa der stromsparende Speicher vom Typ DDR5.


    Fast hätte ich es vergessen: Es gibt eine Aufgabenteilung zwischen CPU und GPU. Der CPU kümmert sich um die Bereitstellung/Übertragung der Daten zur GraKa und der GPU um ihre Abbildung auf dem Monitor.
    Deren Auslastung kann man sichtbar mit dem ProcessExplorer aus den SysInternals überwachen und überprüfen. Dort erkennt man, das ein Monitor mit einer Auflösung von 1080p weder mehr RAM noch mehr Grafikspeicher benötigt.


    Im Übrigen war mal Doom1 der Maßstab für die Kompatibilität einer Hardware. Das war aber schon 1995. Ich mische mich ab jetzt nicht mehr in die Gespräche der Experten ein. Versprochen.

    ice: Ich bin Rentner und nicht der Erbe von Onassis. Wenn jemand 2k Eus ausgeben will, dann soll er das tun. Überreden würde ich niemals. Abgesehen davon würde ich mich nicht von einem Gamer beraten lassen. Oder ist das deren Beruf? Vorzüglich macht das PC-Konfigurator - jetzt PC zusammenstellen | ALTERNATE

    Bestens beraten wird man auch bei ComputerBase Forum Dort sind die Fachleute und sie beschäftigen sich täglich mit diesen Problemen.

    Eine Schwachstelle habt ihr noch vergessen: Das ist der Monitor, der bei der geforderten Auflösung auch die Bildwechselgeschwindigkeit mitmachen muss.

    Dann wurde hier noch behauptet, eine Graka ohne Lüfter würde zu heiß. Ich habe eine die dieser ähnlich ist: MSI GeForce GT 1030 2GH LP OC. Da müsste ich ja was messen oder/und merken. Nur weil es jemand von mir verlangt, springe ich nicht ins kalte Wasser.

    Eines habe ich allerdings seit 12 Jahren nicht mehr: Schlangenöl Ich bin kein Verschwörungstheoretiker und glaube nicht daran, das für mich eine ernsthafte Gefahr von meinem PC/Laptop ausgeht, nur weil ich nicht im einzelnen weiß, wie solche Geräte funktionieren. Aus diesem Grund haben bei mir auch Softwarehändler keinen Zugriff auf die Geräte. Einziger Nachteil ist, dass ich deshalb sehr spät in Erfahrung bringe, welche Angebote es von gerade ihnen gerade gibt. ;-)

    8GByte RAM sind völlig ausreichend. Ich habe sogar 2 GByte davon einer Ramdisk von ImDisk spendiert und darauf einen Temp-Ordner angelegt. Damit wird der Wins-Müll bei jedem Systemschluss in den binären Himmel geschickt. Oder hebst du sowas auf?

    Ob 8GByte reichen, kannst du mit dem ProcessExplorer aus den SysInternals nachprüfen. der ist aussagekräftiger als der Standard-Taskman

    Mehr Wert solltest du auf eine schnelle GraKa mit mindestens 2GByte Speicher ohne Lüfter legen. Es ist schon nervend, wenn unter dem Schreibtisch ständig ein Orkan säuselt. Ich habe meinen, vor einigen Jahren von der Stange gekauften, PC damit nachgerüstet und nun fahren die Züge wie im Kino.

    Die Auslastung des Speichers der GraKa kannst du übrigens auch mit ProcessExplorer überwachen. Doppelklick auf die visuelle Anzeige und schon siehst du nichts anderes mehr.

    <zitat> "Liebe Besucher und Eisenbahnfreunde, nun tritt also morgen am 12.03. um 8 Uhr ein auf unbestimmte Zeit geltendes Verbot für Veranstaltungen mit mehr als 1000 Leuten in Kraft. Das ist eine behördliche Weisung, der wir natürlich Folge leisten. Demzufolge kann das Dampfloktreffen nicht in der geplanten Form stattfinden! Wir arbeiten bereits an einem „Plan B“! Dazu ist aber viel Arbeit in kurzer Zeit zu bewältigen, deshalb bitten wir um ein paar Tage Geduld, bis verschiedene Dinge geklärt sind. Wir werden hier und auf unserer Webseite voraussichtlich am kommenden Dienstag genauer informieren! Vielen Dank für das Verständnis, euer Eisenbahnmuseum Dresden." </zitat>

    Quelle: Facebook - Eisenbahnmuseum Dresden

    Es wird auch darauf vergewiesen, das zum diesjährigen Loktreffen vom 17.03. - 19.03. im Bahnbetriebswerk Dresden, Zwickauer Straße nicht mehr als 1000 Loks teilnehmen werden. :uglyfinger: Bis auf Widerruf dürfen zum dortigen Event auch nicht mehr als 1000 Fans auf einem Haufen stehen.:freu:

    Da es bei uns allen funktioniert, liegt der Fehler vermutlich an deinem PC. Du hast aber auch das geschrieben:
    "Aber das problem ist ab und zu geht es und wenn ich die tur fertig habe und neue anhemen will dan gehts wieder nicht"

    Das steht im Widerspruch zu dem, was du in deiner letzten Post geschrieben hast und sorgt für Irritation. Was nun? Es kann nur ein Treiberproblem sein.

    Ich hatte nach dem Neukauf einer Grafikkarte und nach dem Umstieg von 32 nach 64Bit ein ähnliches Problem. Von einem Tool von Computer-Bild halte ich nicht all zu viel. Ich löste meines, indem ich Driver Booster Free von IOBit laufen lies. Nach einer halben Stunde schlug es mir zwei neue Treiber und acht Veränderungen in der Registry vor. Nach einer weiteren halben Stunde war er dann fertig. Ab sofort funktionierte mein PC wieder mit seiner neuen Grafikkarte.

    Ich hatte praktisch vom Händler falsche Treiber bekommen und das Installprogramm ignorierte die falsche Konfiguration. Ähnliches wird bei dir auch geschehen sein. Da hilft nichts, dass dir das Tool der Bildzeitung oder der Händler andere Treiber lieferte, wenn die Registry unsachgemäß verbogen wurde.

    Überdenke deine Situation und viel Glück. Und unterlasse zukünftig Vollzitate. Die machen dich nur lächerlich. Ich weiss selbst was ich geschrieben habe.

    Lieber B3zge

    Bitte tue uns einen Gefallen und bemühe dich ordentlich Deutsch zu schreiben, denn ich habe große Mühe deinen Worten folgen. Wenn es dir schwerfällt, weil Deutsch nicht deine Muttersprache ist, dann benutze am besten den Firefox als Browser mit der Erweiterung German Dictionary. Weiterhin kannst du auch den IMTranslator nutzen, um die deutsche Sprache in deine Heimatsprache zu übersetzen. Ok? Ich benutze auch beide Erweiterungen und es geht gut.

    Nun zu deinen Fehlern:
    Falls ich dich richtig verstanden habe schreibst du, das jedes Szenario von dir nur einmal ausgeführt werden kann. Das verstehe ich nicht. Leider schreibst du uns auch nicht, um welche Szenarien es sich dabei handelt. Das solltest du uns noch etwas genauer beschreiben.

    ice: Die Idee ist nicht neu. Aber wer weiß schon welches die aktuellen Treiber sind. Augenblicklich gibt es diese wie Sand am Meer. Für jede Grafikkarte ein extra Treibersatz. 08/15 ist aus. Willste nen Link?

    Bei mir hatte der Online-Fachhändler angeblich auch die aktuellen Treiber auf einer CD mitgeliefert, jedoch nicht die Besonderheiten von Railworks in Betracht gezogen.

    Über das Thema haben wir uns aber schon mal miteinander unterhalten. So ist es mir zumindest in der Erinnerung geblieben.

    Es ist vermutlich ein Treiberproblem. Das hatte ich auch. Ich will hier nicht wiedergeben, was mir einige Fachleute geraten haben.
    Ich hatte dann den Kanal voll. Fest steht, das ich das Problem auch in den englischsprachigen und amerikanischen Foren gefunden habe. Nur in Deutschland existierte es anscheinend nicht.

    Vermutlich werden noch heute Grafikkarten mit Railworks inkompatible Treiber ausgeliefert. Ich habe das Problem mit IOBit Driver Boster gelöst. Seine Prüfung und sein Ersetzen der Treiber dauerte ca. 2 Stunden. Du darfst also nicht ungeduldig werden. Es wurden auch (vermutlich von irgendwelche Snakeoil verursacht) verbogene Registryeinträge korrigiert. Nach dieser Tortur des Systems lief auch Railworks mit 64 Bit.

    Nun komm mal wieder runter. Ja, Steam hat Fehler und TS auch. Aber die sind nicht so gravierend, das man sie nicht in den Griff bekommt. In dem Zusammenhang mal was von mir.

    Ich kaufte mir vor einem Jahr eine Grafikkarte, weil ich des Ruckelns überflüssig war. Es war eine GigaByte GeForce GT 1030 Silent Low Profile 2G (2048MB). Die Katastrophe trat nach dem Einbau ein. TS2020 wollt nicht mit 64Bit laufen. An der Konfiguration konnte es nicht liegen, denn auf dem Laptop lief es.

    Ich versuchte mir in dem großen Forum neben an Hilfe von den Experten geben zu lassen. Das war wohl ein noch größerer Fehler. Mir wurde geschrieben das ich nicht wüsste, was ein 64Bit-PC ist und das die Grafikkarte überhaupt nicht dafür geeignet ist. Als ich mich an der Diskussion nicht mehr beteiligte wurde mir unterstellt, dass ich "unwissend" sei.

    Ich habe mich in dann in den Steam-Community, sowie in den englischen und amerikanischen Foren umgesehen und erfuhr dort, das ich nicht der Einzige mit diesem Problem war. Nun tat ich etwas, was ich unter normalen Umständen niemals getan hätte. Ich machte auf der C:\ mit Aomei ein Backup. Dann installierte ich mir den Driver Booster 7 Free und führte das Dings, mit Schweißperlen auf der Stirn aus.

    Die Aktion dauerte etwa 2,5 Stunden. Nach der Prüfung des Systems sagte mir das Teil, das einige Gerätetreiber veraltet sind und erneuert werden müssten. Zusätzlich wären einige Einstellungen in der Registry verbogen. Ich hatte ja ein Backup gemacht und konnte alles wieder Rückgängig, also lies ich gewähren.

    Eine Stunde später konnte ich mein System neu starten und TS2020 64Bit lief das erste Mal. Mit durchschnittlich 35 fbs und ohne Ruckler. Was ich mit meinen vielen Worten sagen wollte, ist nur, dass es eine Lösung gibt. Du darfst nur nicht den selbst ernannten Experten vertrauen, die hier überall herumlaufen und eh alles besser wissen.

    Out of Memory - Ich denke, das hier der Grafikspeicher gemeint ist. Der wird nicht von winseln kontrolliert und verwaltet, sondern von der Graka bzw vom Grafikchip. Je mehr sich unabhängig bewegende Objekte auf dem Bildschirm befinden, desto mehr muss die Grafik leisten. Wenn sich also 2-3 zusätzliche KIs in Bewegung befinden, kann es schon zum Kollaps kommen. Das müssen die Szenariobastler stets beachten. Deshalb ist für diesen Personenkreis der Modus "vom Portal ins Portal" die bessere Lösung.

    SÜWEX: Das würde ja bedeuten, dass Railworks alle Daten live von der Festplatte liest. Was bummelt er dann die ganze Zeit beim Start herum? Und ich Dümmling habe mir immer eingebildet, das RW in dieser Zeit alle benötigten Daten in den RAM verschiebt, um sie dann bei Bedarf in den Grafikspeicher bzw. in den Grafikchip zu verschieben. Dafür war doch das große RAM eigentlich gedacht - oder?

    Also wenn ihr mich fragt, ist Taktgeschwindigkeit des RAM und des Grafikchips ausschlaggebend. Zudem sollte der Monitor mitspielen. Mal so betrachtet, hatte das Fernsehen bis vor wenigen Jahren eine Bildfrequenz von 25 fps. Das waren also 25 Bilder/sek und das TV-Bild war relativ flüssig. Für die heutige Pixelanzahl bei 720p- und 1080p-Bildschirmen reicht das nur noch bedingt.


    Ich hatte mit meinem PC auch Ruckel-Probleme, trotz einer RAM-Größe von 8GByte. Dann kaufte ich mir über idealo.de eine Grafikkarte mit einem Grafikspeicher vom Typ DDR5 von 2 GByte aber ohne Lüfter. Die gibt es heute schon für 50 Euro. Jetzt läuft er flüssig.


    Vielleicht noch ein paar Worte zu den eingesetzten Strecken und vor allem den Szenarios. Hier sollte man kritisch und wählerisch sein. Da muss man sich schon entscheiden.
    Wichtig: Je mehr Rollmaterial sich in einem Scenario befindet, desto mehr Ruckler gibt es auch. Da helfen auch keine 4 CPU-Kerne. Ich habe sie und weiß deshalb, von was ich schreibe.

    Naturgemäß befinden sich auf den RhB-Strecken mit wenigen Kilometer Länge, weniger rollende Züge. Das kommt dem flüssigen Lauf zu Gute. Wenn man also sieht, das in einem Szenario viele verschiedene Züge und sogar Repaints erwartet werden, kann man auch davon ausgehen, das Ruckler auftreten.


    KIs sind nicht immer schädlich, besonders wenn sie speziell von TTB und Wilbur Graphics kommen. Wer zählt schon Nieten oder liest die ZZA der entgegenkommenden Züge.

    Seitdem ich mit zwei weitestgehend identischen Railworks (Desktop-PC und Laptop) das Bähnle fahre, ist die Situation bei mir entschärft. Gesichert wird meist der PC, dann die mobile Festplatte umgesteckt und auf dem Laptop ein Restore gemacht. Das hat sich bei mir bewährt.

    Das eine SSD anstatt einer HDD als Plattform für TS geeigneter ist bezweifle ich. Sie müsste dann schon die HDD in der Lesegeschwindigkeit massiv übertreffen. Solche SSD gibt es zwar, aber die sind noch immer teuer. Und man sollte vorher die Daten vergleichen.

    Bei mir ist aber auch noch nie eine HDD gestorben. Ich benutze diese schon seit 1995. Eine Beschleunigung des Ladevorganges bei TS kann man erreichen, falls man alle .ap-Dateien entpackt. Der jetzige Mehrbedarf an Speicherplatz kann kompensiert werden, wenn man die TS-Partition mit Windows komprimiert.

    Ich habe es schon mal gemacht, aber die Komprimierung und anschließende Defragmentierung hat sich über mehrere Tage hingezogen. Es ist eine Lösung für den, der unter permanenten Platzmangel leidet und augenblicklich keine andere Möglichkeit für Speicherplatzerweiterung, aus welchem Grund auch immer, besitzt.

    Es ist eine Notlösung und kaum von Dauer. Wer so etwas vorhat, sollte auf alle Fälle ein Backup machen, die Partition formatieren und noch vor dem Restore die leere Partition komprimieren.

    Natürlich, Railworks akzeptiert schon seid der Version 2012 HTML. Wie es funktioniert kann man in dieser deutschsprachigen PDF nachlesen: 

    Scenario Scripting nach Matt Peddlesden

    ab Seite 12 bis 15. Du musst es nur lesen! Der Originaltext befindet sich hier: Train Sim Live

    Ich habe schon damit gerechnet, das Einige den englischen Text nicht lesen wollen und ihn deshalb mit dem IM-Transator für euch (und auch für mich) übersetzt.

    Möchtest du, dass ich ihn dir vorlese?

    Naja, wichtige Dienste kann man damit kaum wegschießen, das tun Tools von M$ nicht. Die Coder von MS wissen schon was ihr BS alles braucht, aber die Befehlszeile ist manchem Anwender suspekt, auch wenn die GUI ihn etwas unterstützt. Dagegen sollte man vorsichtig mit dem Snakeoil selbsternannter Experten sein. Auch wenn sie von den Fach-Medien in den Himmel gehoben werden.

    Nun noch etwas zum Backup, was ich ständig in meiner Signatur empfehle, obwohl der Spiele-Händler es uns bisher unter Strafandrohung ;-) untersagte (siehe Splashbild vorangegangener Versionen).

    Wie ich schon schrieb, sollte man für TS eine separate Partition vorsehen. Um diese zu erstellen, benutzt man am besten diesen kostenlosen Partitionsmanager. Einfacher und sicherer geht es nicht. Damit kann man schon bestehende Partitionen ohne Datenverlust verkleinern, vergrößern, verschieben, erstellen etc. Auch die C:\ kann problemlos verkleinert werden. Nur keine Angst haben.

    Hat man eine neue, ausreichend große Partition erstellt, installiert man darauf TS. Man kann es auch von der C:\ darauf verschieben. Dann muss man aber mit RegDetectandFix.exe die Registry ändern, ansonsten finden spätere Installationen von Strecken und Szenarien Railworks nicht mehr.

    Hat man jetzt Railworks eingerichtet und es funktioniert auch, sollte man ein erstes Backup der ganzen Partition machen. Ab jetzt müsst ihr Railworks nie wieder neu installieren. Dieses Backup schreibt ihr direkt auf einen ausreichend großen USB-Stick oder besser auf eine mobile Festplatte. 1TByte-HDDs gibt es mittlerweile schon für unter 40 €. Anfangs gehen auch wiederbeschreibbare Blu-Ray.

    Zum Backup kann man den Backupper nehmen. Kleinere Sicherungsarchive bekommt man jedoch mit 7Zip. Das hat man ja eh schon fest installiert.

    Kommt es jetzt zu einem nur schwer reparablen Fehler, wird die ganze Railworks-Partition neu formatiert und ein Restore gemacht. Das ist die sicherste und schnellste Lösung. Das Ergebnis entspricht nach einigen Minuten einer komplett eingerichteten neuen Installation. Im Laufe der Jahre kann man regelmäßig ein neues Backup herstellen und das vorangegangene auf der mobilen HDD einfach löschen.

    Das sind einige der Tipps, die ich den Newcomern geben möchte, um sie vor größeren Missgeschicken zu bewahren.

    Ich habe mir den Thread noch mal angesehen und dabei fiel mir auf, das es auch um Saubermacher (CCleaner etc) geht.
    Also die separate Partition, auf der sich Railworks befindet, muss nur defragmentiert werden. Ansonsten gibt es in den Foren eine Bat, die alle überflüssigen Dateien löscht.

    Zur Pflege der C:\ ist aktuell die Freeware PrivaZer stets eine gute Idee.

    Um alle überflüssigen M$-Updates zu entsorgen, sollte man sich einmal im Jahr mit dem Tool DISM beschäftigen. Wem das Teil ein Buch mit sieben Siegeln ist, lässt sich mal bei deskmodder.de/wiki - Win10 mit DISM reparieren belehren. DISM gibt es auch für Win 8.1. Wer es zum ersten Mal macht, kann sein System um mehrere GByte erleichtern. Die erste Anwendung kann sich übrigens über mehrere Stunden hinziehen (am besten über Nacht).

    DISM ist ein Tool von M$ und für die Befehlszeile gedacht, aber es gibt neuerdings auch eine GUI (Bedienoberfläche). Trotzdem sollte man wissen, welcher Parameter für welche Aufgabe gedacht ist.

    BlueprintSchema.xml ist doch kein Cache, sondern eine Art Datenbank, in der Informationen über zuletzt gespielte Routen und Szenarios gespeichert sind. Sie haben einen temporären Charakter und können gelöscht werden. Der nächste Spielstart des gleichen Szenarios dauert dann etwas länger, weil die Daten neu zusammengestellt werden müssen.

    Zwei echte Caches sind im Gegensatz dazu Hiberfil.sys und Pagefile.sys. Beide gemeinsam sind bei mir augenblicklich 9,8 GByte groß. Was für ein Unterschied! Ihr Inhalt besitzt eine binäre Struktur.


    Zu was wird denn da eigentlich der riesige Speicherbereich im RAM benötigt? Könnte man den nicht einfach weglassen, wenn eh alles im Cache steht? ;-)
    Ps: .xml-Dateien können mit Notepad betrachtet werden.